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Barrierefreie Veranstaltungen

Infos rund um die Organisation von barrierefreien Veranstaltungen

Auf dieser Seite bekommst du einen Überblick, wie du Veranstaltungen so planst und durchführst, dass alle Menschen teilhaben können und sich willkommen fühlen. Barrierefreiheit ist hier natürlich das Stichwort. Menschen mit Behinderung stoßen auf vielfältige Barrieren, die zu einem Ausschluss führen. Aber auch nach einem gebrochenen Bein oder mit Kinderwagen werden Barrieren zum Hindernis. Barrierefreiheit ist für einen Teil zwingend notwendig und hat für alle einen Mehrwert. Barrierefreiheit ist auch Ausdruck von Willkommenskultur.

Links

Webseite zu barrierefreier Veranstaltungsplanung
ramp-up.me

Access Rider
Diversity Arts Culture

Förderprogramme
Aktion Mensch

Inklusives Kommunikationsdesign
leserlich

Einfache und Leichte Sprache
Portal für Einfache Sprache
Netzwerk Leichte Sprache

Barrierefreie Veranstaltungen – worum geht’s?

Barrierefrei ist mehr als rollstuhlgerecht

Manchmal ist zu lesen: Wir sind barrierefrei zugänglich. Gemeint ist damit oft ausschließlich die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Personen beispielweise mit Rollstuhl. Barrierefrei = rollstuhlgerecht ist zwar nicht falsch, aber zu kurz gedacht – es geht um mehr.

Expert*innen in eigener Sache einbeziehen

►►►Tipp: Nimm im Vorfeld Kontakt zu Expert*innen in eigener Sache auf. Es gibt viele verschiedene Interessenvertretungen, zu denen du Kontakt aufbauen kannst, um Menschen kennenzulernen, die Expert*innen für ihre eigene Beeinträchtigung sind. Vielleicht möchtest du gezielt Kontakt zu Menschen mit Sehbeeinträchtigungen aufnehmen und wendest dich an den Blinden- und Sehbehindertenverband. Oder du möchtest Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen ansprechen und es gibt in deiner Stadt ein Zentrum für selbstbestimmtes Leben. Sie können dich nicht nur mit ihrem Fachwissen unterstützen, sondern du kannst dich auch gleich vernetzen. Schließlich soll deine Veranstaltung in den verschiedenen Communities ja bekannt werden.

Je frühzeitiger du planst, desto wirtschaftlicher

Wenn du kurz vor Beginn merkst, dass du noch weitere Gebärdensprachdolmetscher*innen brauchst, findest du vielleicht niemanden mehr oder zahlst weite Anreisen. Rollstuhlgerechte Hotelzimmer für Künstler*innen wollen rechtzeitig reserviert werden und anderes mehr. Und ist die Bühne für die Podiumsdiskussion für alle erreichbar?

Du wirst vielleicht nicht alles auf einmal umsetzen können und Fehler gehören dazu. Am wichtigsten ist es, sich auf den Weg zu machen und mit jedem Mal und jedem Feedback besser zu werden.

2-Sinne-Prinzip

Im Input von den Sozialheld*innen auf diesem Campus findest du großartige Inhalte zur barrierefreien Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Das soll hier nicht wiederholt werden, außer:

Ein Leitsatz ist für die jegliche Planung wichtig: das 2-Sinne-Prinzip oder auch Mehr-Sinne-Prinzip. Es geht vor allem um Informationen für den Hörsinn und den Sehsinn. Es kann aber auch sinnvoll sein mehr anzubieten, beispielweise eine Requisite zum Anfassen.

Was für eine Veranstaltung planst du?

Natürlich spielt es auch eine Rolle, welche Veranstaltungsart du planst. Ist es eine (große) offene Veranstaltung oder eine (kleinere) Veranstaltung mit Anmeldung mit oder ohne Kartenverkauf? Richtet sich die Veranstaltung an eine bestimmte Zielgruppe? Ist es eine Outdoor- oder eine Indoor-Veranstaltung? Diese und weitere Rahmenbedingungen beeinflussen, welche Aspekte der Barrierefreiheit für deine Planung relevant sind.

Mit der inhaltlichen Planung des Programms und der Künstler*innen, Expert*innen, Gäst*innen etc. kannst du Vielfalt zeigen. Spiegeln Programm und Gäst*innen die Vielfalt der Gesellschaft wieder? Sind Menschen aller Herkunft und Geschlechter sowie Menschen mit und ohne Behinderung dabei?

Was ist Barrierefreiheit?

Definition Barrierefreiheit

Eine grundsätzliche Definition zu Barrierefreiheit findet sich im Behindertengleichstellungsgesetz
(BGG) § 4
:

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsge-genstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquel-len und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig.“

Behindertenrechtskonvention

Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) bietet in Artikel 9 eine noch umfassendere Definition zur Barrierefreiheit. Bei allen dort formulierten Rechten handelt es sich um konkretisierte Menschenrechte, nicht um Sonderrechte oder ein Nice-to-Have. Interessante Einblicke in die Begrifflichkeiten liefert die Übersetzung der UN-BRK in Gestalt der Schattenübersetzung der UN-BRK vom Netzwerk Artikel 3 e. V.

Die Definition im BGG zeigt, dass es um viel mehr als Aufzüge, Rampen und das Rolli-WC geht. Dienstleistungen wie Gebärdensprachdolmetscher*innen sind als Hilfsmittel zulässig. Der Zugang durch den stufenlosen Hintereingang, einen Lastenaufzug oder Tragen eines Rollstuhls zählt aber nicht zum BGG-Wortlaut „allgemein üblichen Weise […] und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar“. Auch für blinde und gehörlose Menschen sowie weitere Zielgruppen sollen alle gestalteten Lebensbereiche barrierefrei im Sinne der BGG-Definition sein.

  • Es gibt verschiedene DIN-Normen und Verordnungen, in denen du wichtige Angaben und Maße zur Barrierefreiheit findest. DIN steht für Deutsches Institut für Normung e. V. Sie sind aber nicht alle explizit für Veranstaltungen. Da wären zum Beispiel die DIN EN 17210:2021-08 „Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten Umwelt“ sowie die die DIN-18040-1 „Barrierefreies Bauen öffentlich zugänglicher Gebäude“. Außerdem gibt es die DIN 32975 „Visuelle Informationen im öffentlichen Raum“ und die DIN 1451-1 „Leserlichkeit und Schriften“ sowie die DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen“. Für die Ausstattung von Sanitärräumen gibt es noch die Richtlinie: VDI 6000. “. Außerdem gibt es Muster-Versammlungsstättenverordnungen (MVStättV) sowie Musterbauordnungen (MBO).

    Es gibt verschiedene DIN-Normen und Verordnungen, in denen du wichtige Angaben und Maße zur Barrierefreiheit findest. DIN steht für Deutsches Institut für Normung e. V. Sie sind aber nicht alle explizit für Veranstaltungen. Da wären zum Beispiel die DIN EN 17210:2021-08 „Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten Umwelt“ sowie die die DIN-18040-1 „Barrierefreies Bauen öffentlich zugänglicher Gebäude“. Außerdem gibt es die DIN 32975 „Visuelle Informationen im öffentlichen Raum“ und die DIN 1451-1 „Leserlichkeit und Schriften“ sowie die DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen“. Für die Ausstattung von Sanitärräumen gibt es noch die Richtlinie: VDI 6000. “. Außerdem gibt es Muster-Versammlungsstättenverordnungen (MVStättV) sowie Musterbauordnungen (MBO).

Wer sind mögliche Zielgruppen?

Die Zielgruppen, für die Barrierefreiheit unerlässlich ist, sind vielfältig und auch innerhalb einzelner Zielgruppen gibt es Unterschiede. Die folgende Liste beinhaltet zwar einige wichtige Zielgruppen, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Menschen mit Mobilitätseinschränkungen,
    beispielsweise Rollstuhlfahrer*innen oder mit einer Geheinschränkung
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen
  • Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten
  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen (mit Multipler Sklerose, Diabetes, Asthma, rheumatischen Erkrankungen, …)
  • Neurodiverse Menschen (im Autismus-Spektrum, mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom/ADHS, Legasthenie, …)

Access Rider – Barrierefreiheit für alle

Bei barrierefreier Veranstaltungsplanung geht es nicht nur um die Besucher*innen einer Ver-anstaltung. Genauso wichtig ist der Blick auf das Wirken der Künstler*innen, Expert*innen, Moderator*innen etc.

Welchen Bedarf haben beispielsweise Künstler*innen rund um die künstlerische Arbeit sowie die Zusammenarbeit? Diesen individuellen Bedarf können Künstler*innen und andere Gäst*innen mit und auch ohne Behinderung in einem Access Rider aufschreiben. So wissen die Institutionen, welche Zugangsvoraussetzungen wichtig für eine gelingende Zusammenarbeit sind.

Jede Person entscheidet für sich, was im Dokument stehen soll und worauf sie besonderen Wert legt. Hilfreich ist eine grundsätzliche Verortung im Sinne von: „Ich bin Rollstuhlfahrer und kann mich umsetzen.“ Oder: Ich bin an Taubheit grenzend schwerhörig und nutze Schriftdolmetschen für die Kommunikation.“ Medizinische Diagnosen spielen dafür keine Rolle und niemand muss sich rechtfertigen. Und ganz wichtig: Alle entstehenden Kosten tragen nie die Gäst*innen!

Eine Organisation kann auch eine Vorlage für einen Access Rider anbieten. So wissen alle von Anfang gut Bescheid und das Bewusstsein für unterschiedliche Bedarfe wird bei allen Beteiligten geschärft.

Als Beispiel: BFDK-Vorlage für einen Acess Rider

Im Access Rider geht es beispielsweise um Dinge wie

•    Kommunikation und Besprechungen,
•    Beschaffenheit des Veranstaltungsortes,
•    Reisen und Übernachtung sowie
•    weitere wichtige Hinweise der Person.

Der eine Tänzer mit Mobilitätseinschränkung schreibt ein rollstuhlgerechtes Zimmer mit Badewanne in seinen Access Rider. Eine andere Musikerin mit Rollstuhl nutzt ein rollstuhlgerechtes Zimmer mit ebenerdiger Dusche und Duschstuhl. Für eine weitere Person ist ein privater Rückzugsort wichtig. Der eine Schauspieler kommuniziert in Leichter Sprache und für die andere muss ein*e Gebärdensprachdolmetscher*in dabei sein. Andere Gäst*innen benö-tigen eine Kinderbetreuung oder ein zusätzliches Zimmer für die Assistenzperson. Vielleicht ist allen wichtig, dass sie nur an einem Ort auftreten und ausstellen, der barrierefrei zugänglich ist. Oder es ist die kostenlose Zugangsmöglichkeit für Assistenzpersonen von Menschen mit Behinderung formuliert.

Im Access Rider soll und darf der Idealzustand beschrieben sein. Vielleicht geht es später auch um Kompromisse. Aber wichtige Voraussetzungen sind bekannt und ein Veranstalter kann sich rechtzeitig darauf vorbereiten.

Mehr zum Thema gibt es auf der Webseite von Diversity Arts Culture.

Information und Kommunikation zur Veranstaltung

Hier geht es vor allem um die Ankündigung, Werbung und möglicherweise Anmeldung für deine Veranstaltung. Zahlreiche Informationen sind vor einer Veranstaltung wichtig.

Verschiedene Beteiligte benötigen Informationen:

  • Besucher*innen,
  • Veranstalter*innen,
  • Künstler*innen,
  • Übersetzer*innen und
  • Servicepersonal.

Infos zur Barrierefreiheit

Im Mittelpunkt stehen hier die Besucher*innen einer Veranstaltung. Bei vielen Ankündigungen fehlen Infos zur Barrierefreiheit. Für Interessierte ist nicht klar, ob es an den vorhandenen Barrieren liegt oder ob Barrierefreiheit nur nicht benannt wird. Egal, ob barrierefrei oder nicht, es sollte Infos dazu geben. Das betrifft die räumliche Barrierefreiheit und genauso die sprachlich-kommunikative Barrierefreiheit. Wenn bei deiner Veranstaltung auf jeden Fall in Gebärdensprache gedolmetscht wird, dann solltest du das unbedingt erwähnen.

Barrierefreie Infos

Die sprachlich-kommunikative Barrierefreiheit ist natürlich auch für die Infos selbst entscheidend. Wichtige Infos holen wir uns oft zuerst über das Internet. Deine Webseite muss deshalb für blinde Menschen mit Screenreader nutzbar sein. Das gilt für die Webseite selbst, aber auch für Downloads wie Programmhefte als barrierefreie PDF. Für die meisten gehörlosen Menschen sind Inhalte als Gebärdensprach-Video wichtig. Menschen mit Lernschwierigkeiten benötigen Leichte Sprache und eine Gestaltung und Navigation, bei der sie sich gut orientieren können.

Für alle anderen Medien wie beispielsweise Flyer und Einladungen ist ein inklusives Kommunikationsdesign wichtig. Das ist natürlich auch für alle Infos bei der Veranstaltung selbst und danach zu berücksichtigen. Wichtige Grundlagen zu Kontrasten, Schriftarten und -größen findest du bei leserlich.info. Biete wichtige Infos auch in Leichter Sprache an. Wende dich dafür am besten an Übersetzungsbüros für Leichte Sprache. Weiterführende Links zu barrierefreien Informationen findest du im Campus-Beitrag der Sozialheld*innen.

Wichtig sind verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme wie E-Mail, Telefon und SMS.

An- und Abreise sowie Übernachtung

Die An- und Abreise zur Veranstaltung muss für mobilitätseingeschränkte Menschen und mit Rollstuhl möglich sein. Der Ort muss barrierefrei mit Bus & Bahn erreichbar sein und über ausreichend Behindertenparkplätze verfügen. Für blinde Menschen werden schlecht gesicherte Baustellen und Baugerüste oft zu einer Gefahrenstelle. Oft fehlen auch noch Bodenleitsysteme. Vielleicht kannst du eine Wegbegleitung oder einen Shuttle von einer Haltestelle anbieten. Das unterstützt auch Menschen mit fehlender Orientierung.

Bei einer Übernachtung ist es wichtig, rechtzeitig rollstuhlgerechte Zimmer zu reservieren oder geeignete Hotels empfehlen zu können.

Veranstaltungen mit Anmeldung

Wenn du eine Veranstaltung mit Anmeldung planst, frag mit der Anmeldung den Bedarf ab. Als Veranstalter*in brauchst du diese Infos, um dich entsprechend vorbereiten zu können. Interessierte wissen dadurch, dass diese Dienstleistungen möglich sind.

Dazu gehören zum Beispiel Gebärdensprache, Schriftdolmetschen oder Simultan-Dolmetschen in Leichte Sprache oder eine mitgebrachte Assistenz-Person. Lass am besten ein Kästchen frei für Sonstiges.

Meldet niemand einen Bedarf an, kannst du gebuchte Dienstleistungen wieder stornieren. Du brauchst also eine Anmeldefrist, die du auf die Stornierungsbedingungen der Dienstleiter*innen abstimmst. Die Dienstleistungen selbst solltest frühzeitig anfragen und buchen, da sie oft lange vorher ausgebucht sind.

Der Veranstaltungsort

Für die räumliche Barrierefreiheit ist die Auswahl deines Veranstaltungsortes entscheidend. Vieles an Technik und Ausstattung lässt sich mobil nachrüsten. Aber ein Ort, der nur über Treppen zu erreichen ist, schließt aus.

Ideal ist es, wenn du eine Ortsbegehung in Sachen Barrierefreiheit mit Fachleuten einplanst. Das können Expert*innen in eigener Sache sein oder andere Personen, die sich mit Barrierefreiheit bei Veranstaltungen auskennen.

Erreichbarkeit des Veranstaltungsortes

Von der Haltestelle oder dem Behindertenparkplatz sollte der Veranstaltungsort stufenlos erreichbar sein. Kopfsteinpflaster und Sand/Schotter sind dabei übrigens schlecht berollbar. Der Weg dorthin und der Eingang sollten gut ausgeschildert und die Tür leicht zu öffnen sein. Achte bei deinen Schildern auf gute Kontraste und ausreichend große Schrift. Wähle einfache Worte und kombiniere die Beschriftung mit einem passenden Bild aus einer Leichte Sprache-Sammlung.

  • Kleinere Barrieren lassen sich ausgleichen, beispielsweise indem du Gummimatten über das Kopfsteinpflaster legst. Denke auch an gut überrollbare Kabelbrücken bei Stolperfallen. Ansonsten kann Servicepersonal Wunder wirken. Die Begrüßung am Eingang steht für Willkommenskultur und kann die schwergängige Tür öffnen. Damit hast du auch gleich eine erste Ansprechperson platziert.

    Kleinere Barrieren lassen sich ausgleichen, beispielsweise indem du Gummimatten über das Kopfsteinpflaster legst. Denke auch an gut überrollbare Kabelbrücken bei Stolperfallen. Ansonsten kann Servicepersonal Wunder wirken. Die Begrüßung am Eingang steht für Willkommenskultur und kann die schwergängige Tür öffnen. Damit hast du auch gleich eine erste Ansprechperson platziert.

Flure und Aufenthaltsbereiche

In Fluren und Aufenthaltsbereichen brauchst du ausreichend Platz, damit sich auch zwei Rollis begegnen und aneinander vorbeifahren können. Diese Bereiche sollten auch frei von Stolperfallen für blinde und seheingeschränkte Menschen sein.

Orientierung durch Leitsysteme

Bodenleitsysteme können auch nachträglich aufgebracht werden, wenn es kein festes vor Ort gibt. Alles nicht möglich? Dann solltest du auf jeden Fall eine Assistenz anbieten, um die gewünschten Orte zu erreichen.

  • Gib Hinweise zur Umgebung und setze weitere Hilfsmittel ein: „Vom Parkplatz kommend immer an der Rasenkante rechts vom Weg entlang bis zum Hindernis Mülleimer. Etwas 3 Meter danach rechts auf den Weg bis zum Eingang abbiegen. Wenn Sie das Quaken unseres Frosch-Bewegungsmelders hören, Sind Sie zu weit gegangen. Achtung: Wenige Meter nach dem Frosch geht es leicht bergab auf einen kleinen Teich zu.“

    Tipp: Probiere doch mal verschiedene Bewegungsmelder im Baumarkt aus.

    Gib Hinweise zur Umgebung und setze weitere Hilfsmittel ein: „Vom Parkplatz kommend immer an der Rasenkante rechts vom Weg entlang bis zum Hindernis Mülleimer. Etwas 3 Meter danach rechts auf den Weg bis zum Eingang abbiegen. Wenn Sie das Quaken unseres Frosch-Bewegungsmelders hören, Sind Sie zu weit gegangen. Achtung: Wenige Meter nach dem Frosch geht es leicht bergab auf einen kleinen Teich zu.“

    Tipp: Probiere doch mal verschiedene Bewegungsmelder im Baumarkt aus.

Sanitäre Anlagen

Ein barrierefreies und vor allem rollstuhlgerechtes WC ist ein Muss. Oft verdient es allerdings die Bezeichnung nicht, weil der Wenderadius zu klein (mindestens 1,50 m) und die Ausstattung ungünstig ist. Idealerweise ist auch eine Liege vorhanden. Bei großen Veranstaltungen ist eine Toilette außerdem zu wenig. Du solltest weitere mobile barrierefreie Toiletten bestellen. Die Klassiker sind übrigens: Das WC dient als Abstellraum oder die Notrufschnur ist hochgebunden und nicht erreichbar.

Rampen und Aufzüge

Die Orte und Räume, auch Ruheräume und Catering, müssen stufenlos erreichbar sein, am besten direkt oder über Rampen und Aufzüge. Die Rampen sollten dabei nicht mehr als 6 % Steigung haben und mindestens 1,20 m breit sein. Die Aufzüge sollten mindesten 1,40 x 1,10 m groß sein. Je nachdem, ob es eine Bühne gibt und was dort stattfindet, muss auch die Bühne stufenlos erreichbar sein.

Gefahrenstellen, Treppen und Handläufe

Alle Gefahrenstellen wie Glastüren, Stufen, Schwellen (maximal 2 cm) müssen mit guten Kontrasten gekennzeichnet sein. Auch Treppen müssen unten und oben kontrastreich gekennzeichnet sein. Außerdem sind Handläufe auf beiden Seiten einer Treppe wichtig.

Türen und Durchgänge

Türen müssen mindestens 90 cm breit sein, besser ist mehr. Durchgangsbereiche sollten so gestaltet sein, dass diese frei bleiben und Personen dort möglichst nicht verweilen. Ist eine Doppeltür vorhanden? Dann sollte diese auch genutzt und geöffnet werden.

Außengelände und Parkplätze

Die Wege und der Behindertenparkplatz mit abgeflachtem Bordstein müssen gut berollbar sein (siehe Punkt „Erreichbarkeit“). Möchtest du das Außengelände nutzen, ist dies besonders wichtig. Ausschließlich Rasenflächen sind beispielsweise ungünstig, können aber durch Holzböden und/oder Gummimatten zugänglich gemacht werden. Übrigens, auch eine Querneigung des Weges kann sehr anstrengend sein und sollte höchstens 2 % betragen.
Für blinde und sehbeeinträchtigte Personen müssen Stolperfallen und andere Gefahrenstellen entfernt oder gesichert werden. Dazu zählen zum Beispiel in die Wege ragende Zweige und Baustellen sowie freie Treppenstufen ohne Handläufe und Wasserstellen.

Beleuchtung und Höranlagen

Licht und Beleuchtung

Die Räumlichkeiten und vor allem eine Bühne müssen gut ausgeleuchtet und blendfrei sein. Das gilt besonders für den Standort der Gebärdensprachdolmetscher*innen. Reserviere Plätze für gehörlose Menschen in der Nähe davon. Bei Bedarf muss ein Raum auch zu verdunkeln sein, zum Beispiel beim Einsatz einer Leinwand und Beamer.

Verzichte auf Stroboskoplicht oder kündige den Einsatz an, damit dadurch gefährdete Personen (zum Beispiel mit Epilepsie) gewarnt sind.

Höranlagen und Akustik

Generell sollten die Veranstaltungsräume eine gute Akustik haben. Manche Veranstaltungsräume sind darüber hinaus mit Induktionsanlagen ausgestattet. Schwerhörige Menschen können diese mit ihrem Hörgerät nutzen und den Ton so hören. Wichtig ist dabei, dass alle Personen dann Mikros nutzen, damit der Ton auch übertragen werden kann. Es gibt auch mobile Induktionsschleifen, die du für deine Veranstaltung nutzen kannst.

Außerdem gibt es Höranlagen mit Sendern und Empfängern für den mobilen Einsatz, die du hörbeeinträchtigten Menschen anbieten kannst. Diese sogenannten FM-Anlagen benötigst du auch, wenn du deine Veranstaltung in Leichte Sprache simultan dolmetschen lässt. Die Dolmetscher*innen können dich dazu beraten. Mehr Infos bekommst du auch bei Firmen der Event- und Veranstaltungstechnik oder bei Schwerhörigenverbänden. Es lohnt sich, dort wegen einer Ausleihe nachzufragen. So kannst du dich auch gleich vernetzen und deine Veranstaltung bekannt machen.

Beim Thema Technik sei noch mal an die Unfallgefahr durch Kabel erinnert. Beim Abdecken mit Kabelbrücken oder Matten entscheide dich für eine gute berollbare Variante.

Ausstattung und Möblierung

Achte bei einer Saalbestuhlung auf ausreichend Plätze für Rollstuhlfahrer*innen. Ideal ist eine möglichst flexible und unterschiedliche Anordnung. Mal möchten zwei Rollstuhlfahrer*innen vielleicht nebeneinandersitzen oder sich umsetzen auf einen Stuhl. Andere möchten mit ihren Freund*innen zusammensitzen oder benötigen einen Platz neben sich für eine Assistenzperson. Alle sollen eine gute Sicht haben. Bei einer Stehveranstaltung ist ein Rollipodest mit guter Sicht auf die Bühne sinnvoll, neben Plätzen in der ersten Reihe.

Wichtig sind auch Sitzgelegenheiten an anderen Orten, damit Menschen Gehpausen einlegen können. Am besten bietest du unterschiedliche Sitzgelegenheiten an, auch welche ohne seitliche Lehnen. Mit etwas mehr Leibesfülle sind die nämlich schnell unangenehm. Fußbänke und Sitzkissen können das Sitzen oder die Sicht für kleinwüchsige Menschen verbessern.

Alles, was du an Ausstattung anbietest, sollte für jede Person nutzbar sein. Ein Redepult sollte höhenverstellbar sein oder du bietest als Alternative auch einen Tisch an. Eine Podiumsdiskussion kann nur dann auf der Bühne stattfinden, wenn dort auch alle hinkommen. Infotresen müssen für alle eine gute Höhe anbieten. Neben einem Handmikro ist auch ein Headset wichtig, um sich gleichzeitig im Rollstuhl bewegen zu können.

Mit einem Live-Stream kannst du auch Personen die Teilnahme ermöglichen, die nicht anreisen können. Bietest du einen Chat an, können sie sich aktiv beteiligen.

Bei der Ausstattung aber auch in den anderen Bereichen ist eine grundsätzliche Sensibilisierung für Barrierefreiheit gefragt, denn viele Möglichkeiten finden sich so in keiner DIN-Norm.

  • Wenn du weißt, worauf es ankommt, kannst du auch woanders fündig werden. Ein durchgehender Spiegel von oben bis weit genug nach unten erfüllt den gleichen Zweck wie ein teurer Klappspiegel. So können sich auch Rollstuhlfahrer*innen und kleinwüchsige Menschen im Spiegel sehen. Du kannst dir für ein paar Tische Tischerhöhungen von einer Tischlerei anfertigen lassen. Dann sind die Tische auch mit größeren E-Rollis unterfahrbar. Wenn du zur Orientierung draußen Bereiche mit einem dicken Seil markierst, können sich blinde Menschen daran orientieren. Bewegungsmelder mit Ton können verschiedene Orte kennzeichnen, zum Beispiel auch einen Getränkestand. Am besten fragst du Expert*innen in eigener Sache, was sie sinnvoll finden und ob deine Idee gut ist.

    Wenn du weißt, worauf es ankommt, kannst du auch woanders fündig werden. Ein durchgehender Spiegel von oben bis weit genug nach unten erfüllt den gleichen Zweck wie ein teurer Klappspiegel. So können sich auch Rollstuhlfahrer*innen und kleinwüchsige Menschen im Spiegel sehen. Du kannst dir für ein paar Tische Tischerhöhungen von einer Tischlerei anfertigen lassen. Dann sind die Tische auch mit größeren E-Rollis unterfahrbar. Wenn du zur Orientierung draußen Bereiche mit einem dicken Seil markierst, können sich blinde Menschen daran orientieren. Bewegungsmelder mit Ton können verschiedene Orte kennzeichnen, zum Beispiel auch einen Getränkestand. Am besten fragst du Expert*innen in eigener Sache, was sie sinnvoll finden und ob deine Idee gut ist.

Dolmetschen bei der Veranstaltung

Mit den folgenden drei Dienstleistungen erreichst du wichtige Zielgruppen bei deiner Veranstaltung.

  • Gebärdensprachdolmetscher*innen für gehörlose Menschen
  • Schriftdolmetscher*innen für schwerhörige Menschen
    oder gehörlose Menschen, die keine Gebärdensprache verstehen
    Die gesprochene Sprache erscheint auf Leinwand und Tablet zum Mitlesen.
  • Simultan-Dolmetscher*innen für Leichte Sprache

Eigens für das Simultan-Dolmetschen für Leichte Sprache gibt es noch keinen Bundes- oder Landesverband, aber eine wachsende Zahl von Anbieter*innen. Die Dolmetscher*innen können dich auch zur benötigten Technik beraten.

Für alle dieser Dienstleister*innen ist es wichtig, rechtzeitig vorab inhaltliche Informationen zu bekommen. So können sie sich gut auf ihren Einsatz vorbereiten und erstellen sich zum Beispiel Glossare für neue Begriffe.
Übrigens, auch in den Pausen und beim Catering ist das Dolmetschen wichtig. So können Menschen in Kontakt kommen oder fragen, ob die Soße vegan ist. Eine Person sollte immer über einen benannten Infopunkt erreichbar sein.

►►►Tipp: Du solltest die Dienstleistungen viele Monate vorher anfragen und buchen, da sie sehr gefragt sind.

Leichte Sprache bei deiner Veranstaltung

Damit Menschen mit Lernschwierigkeit teilhaben können, brauchst du ein geeignetes Konzept für deine Veranstaltung. Die reine Textübersetzung in Leichte Sprache auf der Webseite oder ein Flyer machen den Veranstaltungsbesuch noch nicht barrierefrei.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Leichte Sprache oder Einfache Sprache auch bei Veranstaltungen selbst zu berücksichtigen. Zum Beispiel:

  • Simultan-Dolmetschen in Leichter Sprache
  • Persönliche Verstehens-Assistenz, beispielsweise bei Workshops
  • Programmhefte oder eine Erläuterung zu den Inhalten
  • Wörterlisten zu wichtigen Begriffen sowie englischen Wörtern
  • Moderation in Einfacher Sprache (auch als inklusives Tandem)
  • Konsekutive (nachträgliche) Erklärungen in Leichter Sprache für alle
  • Stopp-Karten für Leichte Sprache mit Einsatz von „Wächter*innen“, die von sich aus nachfragen und erläutern können

Digitale Tools und Künstliche Intelligenz (KI) für verständliche Sprache nutzen

Die kostenlose Textanalyse von Wortliga zeigt dir, wie verständlich du schreibst. Spannende Infos und Vergleiche zu KI-unterstützter Übersetzung in Einfache Sprache findest du im Infoportal Einfache Sprache. Die aktuellen KIs können hilfreich sein, liefern dir aber noch keine fertige Übersetzung. Sie müssen fachlich immer vor- und nachbearbeitet werden.

  • Einfache Sprache ist etwas komplexer als Leichte Sprache. Die Sätze dürfen etwas länger sein und die Grammatik etwas schwieriger. Auf Fremdwörter verzichten beide Sprachkonzepte beziehungsweise erklären sie. Leichte Sprache erkennst du schnell an der Gestaltung, denn jeder Satz beginnt in einer neuen Zeile. Vor allem für die Leichte Sprache spielen eigens dafür geschaffene Bildersammlungen eine wichtige Rolle. Für beide Sprachkonzepte gibt es eigene Empfehlungen. Aktuell entstehen DIN-Normen für Einfache Sprache sowie eine DIN SPEC für Leichte Sprache. Eine DIN SPEC ist eine Art Vorstufe einer DIN-Norm.

    Einfache Sprache ist etwas komplexer als Leichte Sprache. Die Sätze dürfen etwas länger sein und die Grammatik etwas schwieriger. Auf Fremdwörter verzichten beide Sprachkonzepte beziehungsweise erklären sie. Leichte Sprache erkennst du schnell an der Gestaltung, denn jeder Satz beginnt in einer neuen Zeile. Vor allem für die Leichte Sprache spielen eigens dafür geschaffene Bildersammlungen eine wichtige Rolle. Für beide Sprachkonzepte gibt es eigene Empfehlungen. Aktuell entstehen DIN-Normen für Einfache Sprache sowie eine DIN SPEC für Leichte Sprache. Eine DIN SPEC ist eine Art Vorstufe einer DIN-Norm.

Interesse an Theater in Leichter Sprache? Ein Beispiel: Die Münchner Kammerspiele haben Antigone von Sophokles in Leichter Sprache aufgeführt.

Viele weitere Infos zur barrierefreien Kommunikation und Präsentation findest du beim Campus-Beitrag vom Sozialhelden e. V.

Catering

Alle sollen das leckere Catering genießen können. Dafür ist es wichtig, dass Menschen bei Bedarf die Inhaltsstoffe in einer Liste nachlesen können.

Plane genug Platz zwischen Buffet oder Essensausgabe und den Tischen ein. In jedem Fall ist zusätzliches Service-Personal zur Unterstützung sinnvoll. Stelle am besten verschieden hohe Tische auf, mit Stühlen und ohne. So finden alle einen für sie geeigneten Platz. Auf keinen Fall sollte es nur Stehtische geben.

Auch wenn es Finger Food gibt, muss es Besteck und Teller dafür geben. Ansonsten wird es bei Essensassistenz unhygienisch. Am besten wählst du ein Essen, das einfach zu essen ist. Mit vegetarischem Essen für alle triffst du einen großen gemeinsamen Nenner. Verschiedene Gläser mit Henkel oder Stil, Strohhalme und Servietten sollten auch bereitliegen. Verzichte auf gefährliche Gegenstände wie Holzspieße oder brennende Kerzen, die nicht alle sehen können.

War noch was?

Rettungskonzepte sind überlebenswichtig. Aber erreichen und berücksichtigen sie alle Menschen? Wenn es Treppen gibt, muss es auch Evakuierungsstühle geben. Blinde und gehörlose Menschen müssen auch in Aufzügen Kontakt aufnehmen können. Alle müssen bei einem Notfall davon mitbekommen und wissen, was zu tun ist und wie sie sich retten können.

Digitale Buchungssysteme sollten die Buchung von Rollstuhlplätzen plus Begleitperson bieten. Aber auch die Möglichkeit für eine direkte Kontaktaufnahme ist wichtig. Wichtig ist ein ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung sowie im besten Fall der Nulltarif für deren Begleitperson.

Empfehlenswert ist eine Schulung für dein Service-Personal, was einen korrekten und unbefangenen Kontakt angeht. Auf der einen Seite sollen sie nicht ungefragt helfen und einen Rollstuhl einfach anfassen. Auf der anderen Seite sollen sie Unterstützung anbieten, und auf ein Nein freundlich reagieren.

Barrierefreiheit und Willkommenskultur für Fortgeschrittene: Du hast die Kontaktdaten von einem Rollitaxi und kennst eine Hundeauslauffläche in der Nähe? … Es gibt eine Notfall-Mobilnummer bei deiner Veranstaltung? Du hast die Telefonnummer von einem 24-Stunden-Sanitätsdienst, wenn plötzlich ein Vorderrad abbricht? Alles schon passiert … Dann häng die ganzen Infos doch an eine Infowand und weise vor Ort darauf hin.

  • Formuliere am besten wichtige Eckpunkte und Rahmenbedingungen für eine typische Veranstaltung. Zum Beispiel: Art der Veranstaltung, Indoor – Outdoor, mit oder ohne Anmeldung, Anzahl der erwarteten Personen, mit oder ohne Übernachtung. Plane diese konkrete Veranstaltung einmal durch und berücksichtige dabei die zuvor genannten Punkte. Erstelle dir deine individuelle Checkliste. Kennst du Expert*innen in eigener Sache für ein Feedback? Bau dir ein inklusives Netzwerk auf, dem du später auch deine Veranstaltung bekanntmachen kannst. So spricht sich deine Barrierefreiheit herum. Überlege auch, welche Fördertöpfe für Barrierefreiheit es gibt, beispielsweise bei Aktion Mensch.

    Formuliere am besten wichtige Eckpunkte und Rahmenbedingungen für eine typische Veranstaltung. Zum Beispiel: Art der Veranstaltung, Indoor – Outdoor, mit oder ohne Anmeldung, Anzahl der erwarteten Personen, mit oder ohne Übernachtung. Plane diese konkrete Veranstaltung einmal durch und berücksichtige dabei die zuvor genannten Punkte. Erstelle dir deine individuelle Checkliste. Kennst du Expert*innen in eigener Sache für ein Feedback? Bau dir ein inklusives Netzwerk auf, dem du später auch deine Veranstaltung bekanntmachen kannst. So spricht sich deine Barrierefreiheit herum. Überlege auch, welche Fördertöpfe für Barrierefreiheit es gibt, beispielsweise bei Aktion Mensch.

Natürlich ist Barrierefreiheit auch für Online-Veranstaltungen sowie hybride Veranstaltungen wichtig. Dieses weitere Feld würde hier den Rahmen sprengen, aber du findest mehr Infos dazu im Bereich der Checklisten weiter unten.

Checklisten für barrierefreie Veranstaltungen

Es gibt mittlerweile eine größere Anzahl an Checklisten für barrierefreie Veranstaltungen. Hier findest du eine Auswahl verschiedener Checklisten, mit denen du dein Wissen noch vertiefen kannst.

Webseite Ramp-Up.me zu barrierefreier Veranstaltungsplanung, ein Projekt des Sozialhelden e. V.

Webseite mit Checkliste der Aktion Mensch zu barrierefreier Veranstaltungsplanung

Fachwissen Veranstaltungsplanung mit Checklisten der Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Fachwissen zu barrierefreien Webkonferenzen der Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Checkliste inklusive Online-Veranstaltung von Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.

Umfangreiche Handreichung und Checkliste für barrierefreie Veranstaltungen vom Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit (Hrsg.) und K Produktion
(Anja Teufel war Mitautorin dieser Publikation. Aus dem Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit wurde später die Bundesfachstelle Barrierefreiheit.)